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Wie vergibt Gott?

  • Autorenbild: Rebekka
    Rebekka
  • 4. März
  • 11 Min. Lesezeit

In der Theorie ist das klar: Jesus hat die Strafe für unsere Schuld am Kreuz getragen und wir werden dadurch vor Gott freigesprochen. Recht einfaches Prinzip, das man mit dem Kopf nachvollziehen und auch akzeptieren kann, dass es so ist. Aber was passiert mit dieser Information in meinem Herzen?


Nur, weil ich verstehe, wie der Ablauf ist, heißt das noch lange nicht, dass diese Wahrheit mein Herz voll und ganz eingenommen hat. Wir kennen vielleicht die richtigen Antworten und können theologisch erklären, wie Gott unsere Schuld vergibt und warum: Er liebt uns und will, dass wirgerettet werden. Gleichzeitig ist er gerecht und kann Sünde nicht ungestraft lassen.

„Der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 6,23).

Deshalb musste Jesus am Kreuz sterben, um die Strafe an unserer Stelle zu tragen (Joh. 3,16). Jesus ist der Weg, der beide Seiten vereinbaren kann, sodass beide Charaktereigenschaften Gottes erhalten bleiben:


  • Liebe

  • Gerechtigkeit


Manchen Christen reicht diese Erklärung. Aber einigen auch nicht. Tief im Herzen bleiben vielleicht doch noch ein paar Zweifel und Fragen, die man immer wieder von sich schiebt, weil man Angst hat, dass die Bibel keine Antwort darauf gibt. Und dann? Was, wenn ich merke, dass diese Zweifel berechtigt sind?


Muss ich mir dann eingestehen, dass ich vielleicht doch nicht gerettet bin? Oder dass es einen Fehler im System gibt? Ein Loch, durch das manche Gläubige eben doch durchrutschen können? Was, wenn ich einer davon bin? Wenn es für mich keine Vergebung gibt? Oder was ist, wenn diese Vergebung eben doch nicht so umfassend ist, wie es immer klingt? Was, wenn es Sünden in meinem Leben gibt, die Jesus nicht tragen will oder kann? Wenn seine Liebe eben doch nicht ausreicht? Und selbst wenn Gott mir vergeben hat, wie kann ich mir selbst vergeben? Warum fühlt es sich nicht so an, als wäre die Schuld wirklich weg?


Falls dich eine dieser Fragen beschäftigt, will ich dich ermutigen, sie zu stellen. Trau dich,

diese Fragen an die Bibel zu stellen und zu sehen, ob es nicht doch genau darauf Antworten gibt und alle Zweifel ausgeräumt werden können. Lass uns gemeinsam in die Bibel schauen, ob wir nicht doch Antworten finden, die tiefer ins Herz gehen als die Theorie. Wir können an dieser Stelle vielleicht nicht alles bis zum Ende beantworten, aber wir können ja mal anfangen und sehen, wie weit wir kommen…


Also wo fangen wir an? Ich glaube, dass das Grundproblem bei all diesen Fragen nicht darin liegt, zu verstehen, wie Gott vergibt, sondern wie Gott ist. Wenn wir verstehen wollen, wie und warum Gott uns Menschen vergibt und welche Auswirkungen das auf mich und mein Herz hat, dann müssen wir zuerst bei Gottes Wesen ansetzen.


Die zwei wesentlichen Fragen sind vielleicht diese:

1. „Warum sollte Gott uns vergeben?“

2. „Kann Gott uns wirklich vergeben?“


Bei der ersten Frage geht es um Gottes Liebe. Wir wissen (in der Theorie), dass Gott uns vergibt, weil er uns liebt. Das heißt, wir kennen ja schon die Antwort auf die 1. Frage. Trotzdem bleibt eine Unsicherheit. Warum? Ich denke, es liegt daran, dass die eigentliche Frage, die dahinter steckt ist:


  1. „Liebt Gott uns wirklich so sehr?“

Und auch auf die zweite Frage kennen wir ja die Antwort: Gott kann uns vergeben, weil Jesus die Strafe getragen hat und so weiter… Wenn uns diese Frage trotzdem noch beschäftigt, dann muss ich vielleicht auch hier den Kern der Frage finden. Und ich denke, dass wir eigentlich fragen wollen:


  1. „Ist Gott wirklich mächtig genug, um uns zu vergeben?“

Das klingt jetzt erstmal nicht wie DIE Fragen, die man sich als gläubiger Christ noch stellt. Aber ich denke, dass das die zwei wesentlichen Fragen sind, mit der sich die meisten (wenn nicht sogar alle) Christen schwer tun. Mal mehr mal weniger und in unterschiedlichen Ausprägungen, aber dennoch immer gleich. Es gibt viele Situationen, in denen wir zweifeln. Und dann geht es immer um diese zwei Fragen: Entweder ich zweifle daran, dass Gott mich liebt und es gut mit mir meint, oder ich bin mir nicht sicher, ob Gott wirklich so viel Macht hat. Und unsere Reaktion ist immer dieselbe. Ich versuche das mal an einem anderen Beispiel zu verdeutlichen:


Ein wiedergeborener Christ und überzeugter Nachfolger von Jesus kommt in eine schwierige Lage, sagen wir mal eine finanzielle Notlage. Er ist ein hohes Risiko eingegangen mit dem Gedanken „Ich vertraue da jetzt auf Gott, dass es schon klappt“. Und dann ist es schiefgegangen und er hat sehr viel Geld verloren. Er fragt sich natürlich „Warum lässt Gott das zu? Ich dachte, er hat alles in der Hand und will das Beste für mich. Ich dachte, er lässt daraus etwas Gutes entstehen, sodass ich ihm mit dem Geld dienen kann. Hätte Gott das nicht verhindern können?“ Und so weiter… Die Zweifel beziehen sich sofort auf zwei Dinge: Gottes Liebe und Gottes Macht.


Wer oder was hat versagt? Hat Gott mich doch nicht genug geliebt? Ich er doch nicht so gut zu uns, wie ich dachte? Oder konnte er es nicht verhindern? Auf dieser gefallenen Welt geht eben einiges schief und damit müssen wir leben. Das kann Gott jetzt auch nicht mehr ändern… Oder woran hat es gelegen?


Ich werde jetzt nicht versuchen, Gottes Grund für diese fiktive Situation zu finden. Schließlich war sie nur ausgedacht und es ging mir auch nicht darum, herauszufinden, was die Ursache dafür war. Es ging mir darum zu veranschaulichen: In den meisten Fällen, in denen wir an Gott zweifeln, dann hinterfragen wir genau diese beiden Eigenschaften Gottes!


Und daher denke ich, dass es auch mit der Vergebung so ist. Wenn ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob Gott mir auch wirklich alles vergeben hat, dann muss ich genau da ansetzen: Zum einen Gottes Liebe und Güte und zum anderen Gottes Größe und Allmacht.

Heute fangen wir mal bei Gottes Liebe an…


Gottes Liebe


Eigentlich ist die Frage: „Wie groß ist Gottes Liebe?“ schon in sich nicht ganz richtig. Wir können fragen, wie groß die Liebe eines Menschen ist. Muslime können sich fragen, wie groß die Liebe Allahs ist. Aber bei unserem Gott der Bibel ist das etwas anderes.

Vielleicht wird Gottes Liebe etwas deutlicher, wenn wir sie mal im Vergleich zu Allahs Liebe betrachten. Im Koran wird Allah auch als liebevoll und barmherzig beschrieben. Wo liegt da jetzt der Unterschied? Der Unterschied liegt darin, dass es im Koran immer nur darum geht, wie Allah etwas mit Liebe oder Barmherzigkeit tut oder in welchen Situationen oder zu welchen Bedingungen er jemanden liebt:


„Und Allah liebt die Gutes Tuenden.“ (Sure 2,195)
„Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir, so wird Allah euch lieben und euch eure Sünden vergeben. Allah ist allvergebend und barmherzig.“ (Sure 3,31)

Allahs Liebe ist immer an eine Bedingung geknüpft. Er liebt jemanden, der ihn liebt, der rechtschaffen ist, der das und das tut. Die Liebe des Menschen ist die Voraussetzung für seine Liebe. Und seine Liebe ist auch nicht endlos. Er kann sie wieder entziehen, wenn die Bedingungen nicht mehr gegeben sind. Bei seiner Liebe geht es immer darum, auf welche Art er etwas tut, nie einfach nur um die pure Liebe.


Was ist jetzt anders bei dem Gott der Bibel? Der wesentliche Unterschied ist der: Gott ist die Liebe! Das ist sein Wesen. Er ist durchdrungen von Liebe. Alle Liebe kommt von ihm. Er kann nicht aufhören zu lieben! Seine Liebe ist bedingungslos. Also wirklich an keine einzige Bedingung geknüpft! Das heißt im Klartext: Es ist egal, was wir tun oder wie wir sind – Gott liebt uns! Nicht wegen uns, sondern wegen ihm.


„Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe – nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1. Johannes 4,7-10)

Und ein paar Verse später: „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (Vers 19)

„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römer 8,38+39)
„Die Liebe hört niemals auf.“ (1. Korinther 13,8a)
„Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8)

Dieses unveränderliche Wesen Gottes finden wir auch schon im Alten Testament:

„Von ferne her ist mir der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“ (Jeremia 31,3)
„Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.“ (Maleachi 3,6)

Wenn Menschen sich lieben, dann gibt es dafür meistens Gründe. Entweder in einer Familie, weil man sich miteinander verbunden fühlt und viel miteinander teilt an Freude und Leid. Oder auch in Liebesbeziehungen, weil man den anderen anziehend findet und gewisse Eigenschaften an ihm oder ihr findet, die einem gefallen. Oft auch einfach deshalb, weil die andere Person einen liebt und das zum Ausdruck bringt. Unsere Liebe hat meistens damit zu tun, wer oder wie die andere Person ist, die man liebt. Bei Gott ist das umgekehrt: Es geht nicht darum, wer oder wie ich bin, sondern es geht darum, wer und wie Gott ist!


Wenn ich dieses Prinzip verstanden habe, dann wird auch klar, warum ich mir überhaupt keine Sorgen darüber machen muss, ob Gott mich lieben kann. Weil es nicht darum geht, ob ich liebenswert bin oder ob ich ihn mal enttäuscht habe, oder ob ich ihn genug liebe. All diese Dinge sind völlig irrelevant bei der Frage, ob und wie stark Gott mich liebt! Und dann brauche ich mir auch keine Sorgen darüber machen, ob ich irgendetwas tun kann, um diese Liebe zu verlieren. Denn das ist nicht möglich, einfach weil Gott ist, wie er ist! Er kann seine Liebe nicht ändern oder entziehen, denn er ist Liebe!


Und wenn es bei meinen Zweifeln um die Frage der Vergebung geht, dann ist es total wichtig, dass ich verstehe, dass es auch bei der Vergebung nicht um mich geht. Wenn Gott aus Liebe vergibt, dann sind die Eigenschaften seiner Vergebung dieselben wie die Eigenschaften seiner Liebe:


Seine Vergebung ist bedingungslos. Seine Vergebung kann man sich nicht verdienen. Seine Vergebung kann man nicht verlieren. Seine Vergebung ist wie seine Liebe allumfassend.


Das heißt, dass Gott nicht einzelne Sünden einer Person vergeben kann und andere nicht. Seine Vergebung hat kein Limit, das nicht überschritten werden darf. Es gibt nicht den einen Punkt, an dem Gott sagt: Jetzt reichts mir, jetzt vergebe ich nicht mehr!

Das wird sehr deutlich an dem Beispiel von Israel im Alten Testament. Hier ist es zwar nicht auf einzelne Personen, sondern auf die Nation bezogen, aber in all seinen Gerichtsankündigungen über Israel, in denen sein Zorn über die Sünde deutlich wird, sagt Gott immer und immer wieder, dass er Israel nie ganz verwerfen wird. Und zwar nicht, wegen irgendetwas Gutem, das noch in Israel steckt, sondern einfach und allein aus dem Grund, dass Gott Israel erwählt und einen Bund mit ihnen geschlossen hat. Gottes Treue ist auch ein Ausdruck seiner Liebe! Er kann Israel nicht komplett verwerfen, weil er sich nicht ändert und weil er zu seinem Wort steht. Darin sehen wir, das wir nichts – aber auch gar nichts – tun können, um Gottes Liebe, Vergebung und Errettung verlieren können! Es geht nicht, weil Gott ist wie er ist!


„Um meines Namens willen bin ich langmütig, und um meiner Ehre willen halte ich mich zurück, dir zugute, um dich nicht auszurotten.“ (Jesaja 48,9)
„… aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten! Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen, und an deine Sünden will ich nie mehr gedenken!“ (Jesaja 43,24b+25)
„Hilf uns, du Gott unseres Heils, um der Ehre deines Namens willen, und rette uns und vergib uns unsere Sünden um deines Namens willen!“ (Psalm 79,9)

Und so könnte man noch viele Stellen nennen. Wenn Gott rettet und vergibt, dann tut er es nicht, weil jemand es verdient hätte. Er tut es um seines Namens willen und zu seiner Ehre. Das klingt vielleicht erstmal etwas eingebildet oder selbstbezogen. Aber zum einen kann Gott nicht überheblich oder ähnliches sein, weil er ja schon über allem steht. Er kann sich ja nicht höher machen, als er sowieso schon ist. Daher ist er auch der Einzige, der so etwas sagen kann! Und zum anderen geht es darum, seinem Namen, also seinem Wesen treu zu bleiben. Er vergibt und er liebt weiter und er rettet, weil das sein Wesen ist!


Hosea


Wir haben unseren Sohn Hosea genannt, weil es da eine unglaubliche Geschichte im Alten Testament gibt, die mich sehr beeindruckt hat. Und diese Geschichte bringt das Wesen von Gottes Liebe noch einmal ganz praktisch auf den Punkt. Mich trifft diese Geschichte immer wieder tief ins Herz, weil sie so klar zeigt, wie tief Gottes Liebe geht.

Die Geschichte wird nicht sehr ausführlich beschrieben im Buch Hosea, aber wir finden eine ähnliche Geschichte in Hesekiel 16. Der Unterschied ist, dass in Hesekiel nur eine Beispielgeschichte erzählt wird, während der Prophet Hosea diese Geschichte zu seiner Lebensgeschichte machen sollte. Ich erzähle sie einmal kurz nach, so wie ich sie verstehe (es ist nicht alles so eindeutig, aber man kann sich ja selbst ein Bild davon machen, wenn man Hosea 1-3 liest).


Hosea sollte eine Hure heiraten. Das fängt ja schon gut an! Er heiratete Gomer. Wir wissen zwar nicht, inwiefern sie vor der Ehe schon der Prostitution nachgegangen ist, oder ob es eher eine Beschreibung ihres Charakters als unmoralisch und untreu ist, aber das spielt auch keine Rolle. Was wir wissen ist, dass Hosea sie heiratete und drei Kinder mit ihr hatte. Dann ist sie fremdgegangen und zwar im großen Stil. Sie ist anderen Männern geradezu nachgelaufen und hat sich in irgendeiner Form auch an einen Mann verkauft. Jetzt sollte man meinen, das wars dann. Hosea hat seinen Auftrag erfüllt. Das war ja schon eine ziemliche Herausforderung, vor die Gott ihn gestellt hat. Aber dann geht die Geschichte noch weiter: Hosea soll hingehen, sie zurückkaufen – und wieder lieben!


Da denkt man doch erstmal: Wie soll das gehen? Und wie kann Gott das von ihm verlangen? Die Frau wollte ja offensichtlich nicht! Sie liebt ihn nicht! Sie hat ihn aufs Äußerste gedemütigt und zur Schau gestellt, indem sie sich so anderen Männern an den Hals geworfen hat. Und selbst wenn wir noch verstehen können, dass er sie wieder nach Hause holen soll, weil sie ja schließlich verheiratet sind, so können wir den Teil mit der Liebe doch niemals verstehen. Wie kann er sie jetzt noch lieben?`


Gott wollte durch Hoseas Geschichte etwas ganz Wichtiges zu verstehen geben. Zum einen, wie schlimm Israels Verhalten ihm gegenüber war! Dass sie ihn zutiefst verletzt und gedemütigt haben. Dass sie ihn, ihren Gott und Retter und Ehemann verlassen haben, um sich anderen Göttern hinzugeben und sogar ihre Kinder für sie zu opfern. Göttern, die nicht sehen und nicht hören, die nicht helfen oder retten können. Götter, die nicht lieben können! Und zum anderen wollte er aber auch zeigen, wie bedingungslos und überströmend seine Liebe zu ihnen ist. Er würde sie niemals ganz aufgeben oder verwerfen!


Wenn wir diese Geschichte lesen (in Hesekiel noch eindrücklicher), dann bekommen wir vielleicht einen kleinen Einblick in dieses Wesen der Liebe:


Gott liebt aus sich selbst heraus und für sich selbst! Er kann nicht anders!

„Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Aber sobald man sie rief, wandten sie sich vom Angesicht [der Rufenden] ab. Den Baalen opferten sie, und den Götzenbildern räucherten sie. Und ich war es doch, der Ephraim gehen lehrte, der sie auf seine Arme nahm. Aber sie haben nicht erkannt, dass ich sie heilte. Mit menschlichen Banden zog ich sie, mit Seilen der Liebe; ich hob ihnen gleichsam das Joch auf vom Kinn und neigte mich zu ihnen, um ihnen Nahrung zu geben. (…)
Wie könnte ich dich dahingeben, Ephraim, wie könnte ich dich preisgeben, Israel? Wie könnte ich dich behandeln wie Adama, dich machen wie Zeboim? Mein Herz sträubt sich dagegen, mein ganzes Mitleid ist erregt! Ich will nicht handeln nach der Glut meines Zorns, will Ephraim nicht wiederum verderben; denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, als der Heilige bin ich in deiner Mitte und will nicht in grimmigem Zorn kommen.“ (Hosea 11, 1-4 + 8-9)

Das Schöne ist, dass diese Liebe nicht nur für das Volk Israel oder allgemein für die Menschheit gilt. Es ist eine ganz persönliche Liebe.

Ich möchte jeden ermutigen, diese Liebe zu suchen. Er wird sie bei Gott finden!

 
 
 

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